FREIE WÄHLER

Gökhan Özdemir

Wahlkreis 13

Amöneburg, Kirchhain, Marburg, Neustadt, Stadtallendorf




Foto: Direktkandidaten (einhessenfueralle.de)

1.
Hessenweites kostenfreies
Schülerticket

a) Wie würden Sie das realisieren?

b) Wie stehen sie zu bestehenden 2- bzw. 3-km Regel im Schulgesetz


a) Hessen hat im letzten Jahr 3,25 Milliarden Euro in den Länderfinanzausgleich gezahlt. Wir wollen den Länderfinanzausgleich abschaffen und dieses Geld in Hessen für die junge Generation und eine gute und gebührenfreie Bildung einsetzen, beinhaltet natürlich ein kostenfreies Schülerticket.

b) Gleiches Recht für Alle. Jeder sollte ein Schülerticket bekommen, unabhängig von der Länge des Schulwegs.

2.
Freizeitangebote
für
Jugendliche

Wie würden Sie Freizeitangebot für Jugendliche fördern und unterstützen?


Es müssen mehr Aufenthaltsorte für Jugendliche geschaffen werden, zum Beispiel Sportplätze und Jugendzentren. Jugendliche müssen sich mit etwas beschäftigen, was ihnen Spaß macht, z.B. Sport, Musik, Internet. Wir müssen unserer kommenden Generation etwas bieten, ansonsten verbringen sie sinnlos ihre Zeit und kommen auf „negative Gedanken“. Wir müssen positive regionale Vorbilder schaffen, die unsere Jugendlichen für unsere Gesellschaft gewinnen können.

3.
Jugendbeteiligung

Könnten Sie sich vorstellen, mehr mit Jugendlichen zusammen zu arbeiten und wenn ja, wie würde Sie das umsetzen?


Selbstverständlich. Ich bin selber noch jung und kann die jungen Menschen verstehen. Man ist jung und will für die Zukunft mitbestimmen. Ich habe ständig Kontakt zu Jugendlichen und deren Problemen und Besorgnisse. Mehr Kommunikation würde alles viel einfacher machen.

4.
Wählen mit 16

Wie stehen Sie zum Wahlalter ab 16 Jahren?

Wir FREIE WÄHLER fordern das Wahlalter für die Kommunalwahlen in Hessen auf 16 Jahre herabzusenken. Dies würde der Politikverdrossenheit Jugendlicher entgegenwirken und ihnen ermöglichen, über die Geschicke ihres Wohnortes mitzuentscheiden.

Ergänzend zur Einführung der Kommunalwahlen ab 16, fordern wir die Einführung von Jugendbeiräten. Diese sollen zukünftig unterstützt und gefördert werden, um die politisch engagierten Jugendlichen zu bekräftigen. Die Jugendlichen sollen ein Antragsrecht für die Stadtverordneten- oder Gemeinderatsversammlung haben und brauchen nur 5 Jugendliche bei Gründung.

5.
Belange von Kinder und Jugendlichen

Wie Beziehen sie Kinder und Jugendliche in ihre politischen Entscheidungen mit ein?


Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Jede politische Entscheidung sollte zukunftsorientiert und ideologiefrei sein. Somit ist jede politische Entscheidung orientiert an junge Generationen.

6.
Schule und Internet

An vielen Schulen machen wir die Erfahrung, dass das Internet schlecht ist. Wen sie gewählt werden, wie würden sie sich darum kümmern?


Eines meiner Hauptthemen ist gute und gebührenfreie Bildung. Dazu gehört natürlich dann eine gute Infrastruktur in Schulen. Nur in einem angenehmen und gut ausgestatteten Umfeld kann man gut lernen und ausbilden. 

7.
Schulspeisung

Die Qualität der Schulspeisen ist an vielen Orten verbesserungs-würdig.

Was würden Sie tun, um eine gute Qualität zu sichern?


Wie vorher erwähnt, nur in einem angenehmen und gut ausgestatteten Umfeld funktioniert gute Bildung. Schulspeisen müssen gute und gesunde Qualität haben.

8.
Kinderarmut

Für welche landespolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung von Kinderarmut setzen Sie sich ein?

Bisherige finanzielle Familienleistungen müssen zu finanziellen Leistungen für Kinder umgewidmet werden, armen Kindern muss zusätzliche finanzielle Hilfe gewährt werden. Ziel des Sozialstaates muss es sein, Kindern und Jugendlichen Chancengleichheit als Ausgangslage zu gewähren. Dies umfasst die aktive Beseitigung von Kinderarmut durch gezielte finanzielle Hilfen sowie die Gewährung eines besseren Zugangs zur Bildung. Ein erster wichtiger Schritt ist hierbei die Gebührenbefreiung der Bildung bis zum ersten Abschluss. Eine fundierte (Aus-)Bildung ist die beste Ausgangslage für Kinder und Jugendliche, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Von Armut betroffene oder bedrohte Erwachsene müssen mehr und besser von einer solidarischen Gesellschaft profitieren. Hierzu gehört auch die politische Steuerung des Arbeitsmarktes dahingehend, dass Arbeitnehmer mehr Geld zur Verfügung haben, als wenn sie soziale Transferleistungen bezögen. Dies stärkt letztlich auch deren Selbstwertgefühl, wodurch ihr gesellschaftlicher Status bzw. ihre eigene Wahrnehmung desselben gefestigt wird. Das hilft allgemein der ganzen Familie bei einer besseren und wertvolleren Erziehung und einem schönen Zusammenleben.