NaTour – Sponsorenlauf für Inklusion und Naturschutz am 26. Mai 2018 im Kurpark in Gladenbach

PlakatNaTour
Plakat NaTOUR – Sponsorenlauf für die Errichtung barrierefreier Hochbeete

Das Kreisjugendparlament Marburg-Biedenkopf hat sich eine ganz besonders Veranstaltung ausgedacht. Mit einem Sponsorenlauf möchten wir Geld sammeln. Das Geld soll für die Errichtung von barrierefreien Hochbeeten verwendet werden. Damit soll sowohl der Naturschutz als auch die Inklusion unterstützt werden. Denn der Spendenlauf richtet sich an ALLE Menschen, egal welche Voraussetzungen sie mitbringen.

Der Sponsorenlauf findet am Samstag, den 26. Mai 2018 ab 14:00 Uhr im Kurpark in Gladenbach statt.  Eine Runde ist etwa 400 Meter lang.

Die Teilnehmenden können sich ab sofort über die Homepage des Kreisjugendparlaments anmelden. Es ist aber auch eine spontane Anmeldung während der Veranstaltung möglich, wenn die ausgefüllte Sponsorenkarte mitgebracht bzw. vor Ort ausgefüllt wird. Die Teilnehmenden an dem Lauf brauchen in jedem Fall die Unterschrift bzw. die Einverständniserklärung der jeweiligen Sponsoren, die sowohl einen Betrag pro Runde als auch einen maximalen Spendenbetrag festlegen können.

Neben dem Lauf gibt es aber auch noch weitere Aktivitäten. Für Musik und gute Laune ist gesorgt. Eine Hüpfburg, FRisbeegolf, Kinderschminken und viele weitere Spiel- und Aktionsmöglichkeiten erwarten Euch. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Außerdem gibt es Informationen rund um die Themen Inklusion und Naturschutz.

Sobald weitere Details feststehen, werden wir Euch hier informieren.

Weitere  Informationen:

Geschäftsstelle des Kreisjugendparlaments Marburg-Biedenkopf,

Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg

Tel. 06421 405 1660

E-Mail: kjp@marburg-biedenkopf.de

Download: Sponsorenkarte für die Anmeldung zum Sponsorenlauf.

Minions, Blauschimmelkäse und der Heilige Geist

KreisJugendParlament Marburg-Biedenkopf feiert 20-jähriges Bestehen

Seit 20 Jahren setzt sich das KreisJugendParlament (KJP) für die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Landkreis Marburg-Biedenkopf ein. Das KJP wirbt mit unterschiedlichen Aktionen dafür, dass Kinder und Jugendliche beteiligt werden und ihre Interessen und Wünsche Gehör finden.

20 Jahre KreisJugendParlament – Grund genug für eine Jubiläumsparty. Die Festredner erhielten von den Jugendlichen eine kleine Liste mit Wörtern, die die erwachsenen Politikerkollegen bei ihren Grußworten benutzten mussten. Das führte zu sehr kreativen und kurzweiligen Ansprachen. Landrätin Kirsten Fründt präsentierte einen kurzen Musikclip mit den Minions und hatte damit eines ihrer Wörter „abgearbeitet“. Anschließend musste sie den Bogen bis zu der Geschichte des Martin von Tours schlagen, um auch den „Heiligen Geist“ noch in ihrer Rede unterzubringen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow erklärte, dass er es nicht für einen guten Stil halte, die Ideen anderer Parteien als „Blauschimmelkäse“ zu bezeichnen und erläuterte dann die Vorteile einer „Glatze“ bei der politischen Auseinandersetzung – somit hatte auch er seine Aufgabe gelöst.

Der stellvertretende Kreistagsvorsitzende Stephan Klenner verwies auf seine Zeit im Kreisjugendparlament und erinnerte sich an viele spannende Diskussionen. Eine Erfahrung auch für das spätere Leben zu gebrauchen sei.

GruppenbildmitKuchenJulian Katebini und Lasse Wenzel wiesen als Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Marburg auf die seit Jahren bestehende enge Zusammenarbeit der beiden Parlamente hin. Unter anderem der 1. Hessische Kinder- und Jugendkongress im Jahr 2014 wurde von beiden Parlamenten veranstaltet. Auch viele ehemalige Abgeordnete des Jugendparlaments waren zum Teil aus ganz Deutschland angereist und steuerten Anekdoten aus ihrer Zeit bei.

In den vergangenen 20 Jahren stieß das KJP viele Projekte und Aktionen an. So setzte sich 2016 das KJP unter anderem für die Barrierefreiheit in Jugendeinrichtungen ein oder unterstützte 2015 eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder.

Kirsten Fründt und Marian Zachow betonten zudem nicht nur die lange Tradition sondern auch die Wichtigkeit der Jugendbeteiligung. Sie zeigten sich begeistert über das Engagement und auch die Freude sowie den Spaß, den die KJPler bei der Arbeit haben.

BazoukaGrooveClubwebAnschließend hatte sich das KJP noch eine ganz besondere Aktion ausgedacht. Flûte Seifart und Berit Kase, die Sprecher des KJPs, ließen in einem Ratespiel Kreistagsabgeordnete gegen KJP-Abgeordnete antreten. Dabei mussten Begriffe umschrieben, gezeichnet oder pantomimisch dargestellt und von der eigenen Gruppe möglichst schnell geraten werden. Hier hatten die Jugendlichen ganz knapp mit fünf zu vier Punkten die Nase vorn. Ein Gruppenbild mit dem Geburtstagskuchen beendete den offiziellen Teil. Anschließend ging es mit ganz viel Musik in den Abend. Der Chor „Ten Sing Lohra“ eröffnete den inoffiziellen Teil, bevor die Bands „The Flims“ und „Bazouka Groove Club“ das Bürgerhaus in Lohra rockten.

Informationen zur Arbeit des KJP bietet die Geschäftsstelle beim Fachdienst Jugendförderung der Kreisverwaltung unter der Telefonnummer 06421 405-1660 sowie per E-Mail an kjp@marburg-biedenkopf.de und auf der Homepage www.kreisjugendparlament.de.

Stichwort Kreisjugendparlament:

In den vergangenen zwanzig Jahren waren mehr als 300 Jugendliche Abgeordnete ihrer Kommune im „Kreisjugendparlament“, wie es sich seit einer Umbenennung im Jahr 2003 nennt. Mehr als 120 öffentliche Sitzungen und noch mehr Seminare, AG- und Vorstandstreffen sowie Besprechungen haben seitdem stattgefunden. Unzählige Events und Veranstaltungen haben seitdem stattgefunden. Seit dem Jahr 2000 schreibt das KJP alle zwei Jahre den Jugendkulturpreis aus.

#20JahreKJP

Die Vorbereitungen für unsere große Jubiläumsparty laufen auf vollen Touren. Am 18. November ist es dann soweit: Wir feiern 20 Jahre Kreisjugendparlament Marburg-Biedenkopf. Um 16:00 Uhr geht es im Bürgerhaus in Lohra mit dem offiziellen Teil los.

Unsere erste Sitzung fand im Jahr 1997 statt. Damals hießen wir noch Kinder- und Jugendparlament Marburg-Biedenkopf. 2003 haben wir uns dann in Kreisjugendparlament umbenannt.

Seit 1997 waren mehr als 300 Jugendliche Abgeordnete im KJP. Über 120 Sitzungen und noch mehr Seminare, Arbeitsgruppentreffen, Vorstandssitzungen und andere Besprechungen haben seitdem stattgefunden. Und wir haben in der Zeit viele Events für Jugendliche veranstaltet, angefangen über Rocknächte bis hin zu Streetsoccer- oder Beachvolleyballturnieren bis hin zu dem Jugendkulturpreis, den wir seit dem Jahr 2000 alle zwei Jahre ausschreiben und verleihen.

Das die Interessen von Kinder und Jugendlichen gehört und berücksichtigt werden ist uns ein Anliegen. Dazu haben wir 2012 die Veranstaltung „Sit to Move“ durchgeführt. Mit einer Sitzkette um das Landratsamt haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass Kinder und Jugendliche das Recht haben, beteiligt zu werden. 2014 haben wir zusammen mit dem Kinder- und Jugendparlament der Stadt Marburg den „1. Hessischen Kinder- und Jugendkongresse“ veranstaltet, auf dem Jugendliche aus ganz Hessen mit hessischen Landtagspolitiker/innen über ihre Wünsche und Forderungen diskutiert haben. Weitere Meilensteine aus 20 Jahren KJP findet ihr hier: Meilensteine.

Nun freuen wir uns, unser 20jähriges Jubiläum feiern zu können. Viele Gäste aus Politik und Verwaltung aber auch viele ehemalige Abgeordnete des KJP haben ihr Kommen angekündigt. Es beginnt um 16:00 Uhr mit einem offiziellen Teil,bei dem wir auf die Geschichte des KJP zurückblicken und uns über Grußworte u. a. von unserer Landrätin Kirsten Fründt, dem Kreistagsvorsitzenden Detlef Ruffert und dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow freuen. Aber auch das Kind

er- und Jugendparlament der Stadt Marburg wird mit uns feiern, da sie ebenfalls in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum begangen haben.

Neben diesem offiziellen Teil wird es viel Zeit und Gelegenheit geben, alte Bekannte wieder zu treffen und sich bei kleinen Snacks und kalten oder warmen Getränken an die gemeinsame Zeit im KJP zu erinnern. Und wir freuen uns sehr, dass wir mit Ten Sing Lohra sowie den Bands „The Flims“ und „Bazouka Groove Club“ seht tolle und heiße Musik für unsere anschließende Party haben werden.

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KJP unterzeichnet Resolution „Kinderrechte in die Landesverfassung“

Auf unserer letzten Sitzung in Wolfshausen haben wir eine Resolution verabschiedet. Sie fordert die Aufnahme der Kinder- und Jugendrechte in die hessische Landesverfassung. Der hessische Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes und der Verein MaKiSta (Macht Kinder stark) haben die Resolution ins Leben gerufen. Zur Zeit wird die hessische Landesverfassung überarbeitet. Im nächsten Jahr wird wahrscheinlich über die Änderung abgestimmt. Also ist jetzt die beste Gelegenheit, die Kinder-und Jugendrechte endlich in die Landesverfassung aufzunehmen. Bereits 14 Bundesländer haben diesen Schritt getan. Das KJP hat einhellig beschlossen, dass sich das Hand Land Hessen jetzt anschliessen sollte.

Die Aufnahme der Kinderrechte in die Verfassung stärkt die rechtliche Position der Kinder und Jugendlichen in Hessen. Die staatlichen Stellen haben dann die Pflicht, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen in Hessen stärker zu berücksichtigen. „Kinder haben spezifische Bedürfnisse und Nöte. Deswegen brauchen sie verbriefte Rechte! Eine Ausgestaltung gerade als Kinderrechte führt zu einer Ausdifferenzierung, Stärkung und Festigung der Rechtspositionen von Kindern und Jugendlichen“, heißt es in der Resolution.

Den vollen Wortlaut der Resolution findet ihr hier: BeitrittResolutionKinderrechte

Spende an Elterninitiative Steinweg 32 übergeben

Seit einigen Jahren haben wir Kontakt zu der „Elterninitiative für leukämie- und tumorkranke Kinder Marburg e. V“. Sie haben ihren Stützpunkt in Marburg im „Steinweg 32“. Die Mitarbeitenden der Elterninitiative kümmern sich um Familien, in denen ein krebskrankes Kind lebt. Sie unterstützen die Familien bei Behördengängen, bei Verhandlungen mit der Krankenkasse oder mit dem Krankenhaus, übernehmen Fahrten zu den behandelden Ärtzen oder betreuen die Geschwister, wenn sich die Eltern um das kranke Kind kümmern müssen. Und vor allem: sie sind da und hören zu. Sie hören sich die Ängste und Nöte aller Betroffenen an, spenden Trost und können mit ihrer Erfahrung Eltern und Kinder beraten und helfen.

SpendenübergabeanSteinweg32
Pauline Fehlinger und René Kaletsch vom Vorstand des Kreisjugendparlaments überreichen den Spendenscheck.

Der Verein betreut 50 bis 60 betroffene Kinder und deren Familien im ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf und den angrenzenden Gemeinnden. Wir finden diese Arbeit sehr wichtig und sinnvoll. Deswegen haben wir auf einer unserer letzten Veranstaltungen, die Speisen und Getränke nicht verkauft, sondern sie gegen eine Spende für die Elterninitiative  Steinweg 32 abgegeben. Zusammen mit einem eigenen Beitrag ist so eine Spende in Höhe von 250 € zusammen gekommen, die wir Ende August der Elterninitiative übergeben haben.

Karl Kreh von der Elterninitiative begrüßte uns sehr freundlich im Stützpunkt „Steinweg 32“ und freute sich sehr über die kleine Spende. Wir haben uns lange mit ihm unterhalten. Nicht die Höhe der Spende sei wichtig, meinte er, sondern der Wille zu helfen. Er erzählte uns von einer Grundschulklasse, die jedes Jahr kleine Töpfe mit selbstgepflanzten Blumen verkauft und den Erlös der Initiative spendet. Dabei käme meist kein hoher Betrag zusammen, aber das Engagement und die Besteigerung der Kinder, auf diesem einfachen Weg helfen zu können, sei eine Freude.

Und auf Spenden ist die Initiative dringend angewiesen. Denn sie finanziert sich nahezu ausschließlich aus Spenden. Die Arbeit wird überwiegend ehrenamtlich und vollkommen unbürokratisch geführt. Wir freuten uns, dass unser Scheck gleichScheckimFenster „zum Beiweis“ im Schaufenster ausgestellt wurde. Und vielleicht dient es ja auch als Anregung für die vielen Passanten, sich über die Arbeit der Elterninitiative zu informieren und selbst eine kleine Spende zu geben.

Weitere Informationen zur Elterninitiative gibt es auf deren Homepage:

http://elterninitiative-kinderkrebs-marburg.de/

Viele Ideen für Projekte

Die Arbeit des 11. Kreisjugendparlaments Marburg-Biedenkopf nimmt Fahrt auf. Auf unserem letzten Seminar in der Bildungsstätte Wolfshausen entstanden viele Ideen für Projekte und Aktivitäten, die uns in den nächsten Monaten beschäftigen werden.

An erster Stelle stand die Planung unserer Jubiläumsfeier. Das Kreisjugendparlament wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass gibt es am 18. November eine Festveranstaltung im Bürgerhaus in Lohra. Weitere Informationen dazu gibt es demnächst auf dieser Seite.

Aber wir hatten auch noch weitere Themen:

  • wir haben darüber diskutiert, ob es eine U18-Wahl im Landkreis geben soll.  U18-Wahl bedeutet, dass auch Menschen, die noch keine 18 Jahre alt sind sich über die Wahlmöglichkeiten informieren und dann auch abstimmen. Allerdings wird die Stimme nicht für das wirkliche Wahlergebnis gezählt.
  • mit dem Schuldezernenten Marian Zachow haben wir über Spinde in den Schulen des Landkreises gesprochen. In vielen Schulen gibt es Spinde, in einigen nicht. Auch die Kosten für die Miete sind unterschiedlich. Wir werden uns weiter informieren und hoffen eine einheitliche Lösung zu finden.
  • über den Bus- und Bahnverkehr haben wir ebenfalls mit Marian Zachow gesprochen. Nach der Einführung des Hessischen Schülertickets sind noch einige Fragen offen. Die Regelung, dass nur Schülerinnen und Schüler die Fahrtkosten erstattet bekommen, die mehr als 3 Kilometer von der Schule entfernt wohnen, führt aus unserer Sicht zu Ungerechtigkeiten. Gerade wenn das Hessische Schülerticket nun die Möglichkeit bietet, durch ganz Hessen zu fahren
  • wir möchten eine Aktion zum Thema Natur- und Klimaschutz machen. Im nächsten Jahr planen wir daher einen Spendenlauf. Die Spenden sollen für die Errichtung barrierefreier Hochbeete eingesetzt werden.
  • wir planen eine Veranstaltung mit geflüchteten Jugendlichen, die wir einladen wollen, gemeinsam mit uns einen Nachmittag zu tanzen, Kuchen zu essen und Spass zu haben
  • auch unser Theaterprojekt wollen wir fortsetzen. Auch im nächsten Jahr soll es wieder ein Forumtheater geben.
  • und wir haben viele Ideen und Vorschläge gesammelt, um das KJP bekannter zu machen.

WolfshausenSeminarWir haben viele Flip-Chart Papiere vollgeschrieben, um unsere Ideen festzuhalten. Obwohl das Seminar nur andethalb Tage dauerte, war es sehr ergiebig und wir haben viel Ideen und Projektvorschläge sammeln können. Wir freuen uns, auf die Umsetzung.

Wir sind aber auch immer offen für Vorschläg von anderen. Wer Ideen für Aktionen oder Events für Kinder und Jugendliche hat, kann sich gerne bei uns melden.

Erste Sitzung des 11. Kreisjugendparlaments

Die Wahlen sind vorbei. Im ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf haben Jugendliche Ihre Interessenvertretung gewählt.

Am 13. Mai 2017 kam das neue Jugendparlament das erste Mal in offizieller Funktion zusammen. Auf dieser sogenannten konstituierenden Sitzung wurde der Vorstand gewählt. Und das KJP hat über erste Anträge entschieden.

Eröffnet wurde die konstituierende Sitzung vom Vorsitzenden des Kreistages, Herrn Detlef Ruffert. Er erinnerte daran, dass Kinder und Jugendliche ein Recht darauf haben mitzure

Landrätin Kirsten Fründt verabschiedet LArs Weiershausen, Nina Bellersheim, Lukas Schilling, Julia Fischer, Dennis Treptau und Silas Nowak.
Landrätin Kirsten Fründt verabschiedet Lars Weiershausen, Nina Bellersheim, Lukas Schilling, Julia Fischer, Dennis Treptau und Silas Nowak.

den und wünschte den Abgeordneten für die nächsten 2 Jahre ganz viel Spaß und Freude. Auch Landrätin Kirsten Fründt forderte die neugewählten Abgeordneten auf, sich einzubringen und ihre Meinung zu vertreten.

Dann verabschiedete sie gemeinsam mit Detlef Ruffert und dem Ersten Kreisbeigeordneten Marian Zachow die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder.  Insgesamt sechs von sieben Vorstandsmitglieder schieden aus, entweder weil sie die Altersgrenze von 18 Jahren überschritten hatten oder aus persönlichen Gründen andere Tätigkeitsfelder suchten.

Der neue KJP-Vorstand: Saskia Kasten, Johannes Wichert, Pauline Fehlinger, Jonathan Funk, René Kaletsch, Ellen Bagdasarianst (v. links) sowie Flûte Seifart (auf der Videoleind) mit dem Kreistagsvorsitzendem Detlef Ruffert
Der neue KJP-Vorstand: Saskia Kasten, Johannes Wichert, Pauline Fehlinger, Jonathan Funk, René Kaletsch, Ellen Bagdasarianst (v. links) sowie Flûte Seifart (auf der Videoleind) mit dem Kreistagsvorsitzendem Detlef Ruffert

Entsprechend groß war die Nachfrage bei den neugewählten Abgeordenten bei der Wahl zum neuen Vorstand. Erst nach mehreren Stichwahlen und einer fast zweistündigen Wahlzeit stand der neue Vorstand des Kreisjugendparlaments Marburg-Biedenkopf fest.

Der neue Vorstand übernahm die Sitzungsleitung. Neben der Vertretung in den Gremien und Ausschüssen des Kreistages stimmte das KJP noch über zwei Anträge ab. So wurde die Patenschaft für ein Kind aus Haiti verlängert. Und das Schülerband-Open-Air-Festival wurde mit 400 € unterstützt. Das Schülerband-Open-Air-Festival ermöglicht es jungen Bands, erste Erfahrungen auf den Bühne zu sammeln.

 

 

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Wahl zum 11. Kreisjugendparlament Marburg-Biedenkopf

Ihr habt die Wahl – Die Wahl zum 11. Kreisjugendparlament Marburg-Biedenkopf startet.

Insgesamt knapp 9.500 Jugendlichen aus dem ganzen Landkreis Marburg-Biedenkopf sind wahlberechtigt. Sie erhalten in diesen Tagen die Unterlagen zur Wahl direkt per Post nach Hause geschickt.

Die Wahl findet erstmals als Online-Wahl statt: https://www.polyas.de/marburg-biedenkopf

Die Wahlplattform ist bis zum 26. März um 16:00 Uhr geöffnet.

Eine Übersicht über die Kandidatinnen und Kandidaten gibt es unter dem Menüpunkt „KJP-Wahl 2017“

Zur Wahl stellen sich insgesamt 52 Jugendliche aus 18 Gemeinden des Landkreises Marburg-Biedenkopf. In einigen Gemeinden haben sich leider nur ein oder zwei Jugendliche gefunden, die kandidieren wollen. In anderen gab es fünf, sechs oder sogar sieben Kandidatinnen und Kandidaten. Sie alle freuen sich über die Unterstützung von möglichst vielen Wählerinnen und Wählern.

 

Wir waren in Berlin

Auch diesmal führte uns die Abschlussfahrt zum Ende unserer Wahlperiode nach Berlin. Vier Tage lang hatten wir ein spannendes und interessantes Programm.

Auch diesmal waren wir auf Einladung unseres heimische Bundestagsabgeordneten Sören Bartol in Berlin. Wir durften ihn an seinem „Arbeitsplatz“ im Bundestag besuchen. Er erzählte uns von seiner Arbeit und wir konnten aktuelleFragen der deutschen Politik mit ihm diskutieren.

Besuch im Bundestag
Besuch im Bundestag

Außerdem trafen wir unsere Kolleginnen und Kollegen vom Kinder- und Jugendparlament Charlottenburg-Wilmersdorf und haben uns über unsere Arbeit ausgetauscht und gemeinsame Pläne für die Zukunft gemacht. Wir wurden vom Bezirksbürgermeister empfangen, bekamen eine Führung durch das Rathaus und ließen den Tag gemütlich bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.

Treffen mit dem KJP Charlottenburg-Wilmersdorf

Treffen mit den Abgeordneten des KJP Charlottenburg-Wilmersdorf

Natürlich haben wir auch etwas von der Geschichte Berlin erfahren. Besonders beeindrucken war der Besuch der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Führung übernahm ein ehemaliger Insasse, der sehr ausführlich und interessant über seine Erlebnisse in dem Gefängnis und mit der Stasi erzählt hat.

Es waren interessante aber auch anstregende Tage. Um viele Eindrücke reicher fuhren wir am Sonntag wieder nach Hause.

KJP veranstaltet Info-Nachmittag

KJP veranstaltet Info-Nachmittag

Am Samstag, den 28. Januar ab 15:00 Uhr erzählt das KJP über seine Arbeit. Alle, die Interesse haben, sind herzlich eingeladen zu kommen und zu hören, was ein Kreisjugendparlament macht, wer mitmachen kann, welche Aktivitäten es gibt und welchen Einfluss des KJP auf die Politik der Erwachsenen hat. Und:dass das KJP nicht nur Arbeit macht, sondern auch Spaß bringt. Man lernt neue Leute kennen die zu Freunden werden können. Man bekommt Kontakt zu interessanten Menschen und lernt sich für seine Interessen einzusetzen.
Wer mehr erfahren will ist herzlich eingeladen zu dem Info-Nachmittag zu kommen. Er findet am Samstag, den 28. Januar 2017 um 15:00 Uhr in den Räumen der Kreisverwaltung/Landratsamt, Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg statt.

Bis zum 31. Januar werden noch junge Menschen gesucht, die Lust haben für das Kreisjugendparlament zu kandidieren. Aus jede der 21 Kommunen des Landkreises können 2 junge Leute zwischen 12 und 18 Jahren gewählt werden. Sie vertreten dann für zwei Jahre die Interessen der Jugendlichen aus ihrer Kommune.

Im März 2017 findet dann die Wahl zum 11. Kreisjugendparlament statt. Erstmals wird es in einem Online-Verfahren gewählt. Mit den Wahlunterlagen erhalten daher alle Wahlberechtigten einen individuellen Zugangscode für die Wahlplattform. Die Teilnahme an der Wahl ist daher per Smartphone oder PC möglich.